Baumpflege

Maßnahme am Baum und Baumumfeld zur Vermeidung von Fehlentwicklungen und zur Erhaltung, Verbesserung oder Wiederherstellung der Vitalität und Verkehrssicherheit des Baumes. Untersuchung, die durchgeführt werden muss, wenn bei der Baumkontrolle Zweifel über die Verkehrssicherheit und/oder die zu treffenden Maßnahmen bleiben.

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Sturmschadenbeseitigung

Umgestürzte oder durch Sturmschäden beschädigte Bäume müssen unter Umständen gefällt Bzw. beseitigt werden, um die Sicherheit von Personen und den Verkehr zu gewährleisten.

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Kroneneinkürzung

Die gesamte Krone ist in ihrer Höhe und/oder ihrer seitlichen Ausdehnung entsprechend den Erfordernissen der Verkehrssicherheit und/oder des Baumumfeldes einzukürzen. Der Umfang der Einkürzung ist insbesondere abhängig von Baumart und Habitus und soll höchstens 20 % betragen. Die verbleibende Krone soll einen möglichst arttypischen Habitus behalten bzw. wieder entwickeln können.

Kronensicherungsschnitt

Extremer Rückschnitt in der Krone ohne Rücksicht auf den Habitus, als Notmaßnahme an Bäumen mit begrenzter Lebenserwartung, zur Herstellung der Verkehrssicherheit.

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Baumfällung

Wenn ein baum infolge von Krankheit oder Beschädigung nicht mehr gerettet werden kann und wegen mangelnder Stand- oder Bruchsicherheit zum Sicherheitsrisiko wird, dann muss ein Baum gefällt werden.

Besonders bei Baumfällungen inmitten von bewohntem Gebiet oder an anderen schwierigen Standorten setze ich vorzugsweise die Seilklettertechnik (SKT) ein. Die Seilklettertechnik erfordert einige Erfahrung und viel Geschick. Richtig angewendet, ist sie aber eine sichere und effektive Methode, um einen Baum zunächst zu entlasten und dann zu fällen.

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Stubbenfräsen

Nach einer erforderlichen Baumfällung muss unter Umständen auch der Stumpf und die im Boden befindlichen Wurzeln beseitigt werden. Dies passiert immer dann wenn Bau- oder Verkehrsfreiheit gegeben, Bzw. eine Unfallquelle entfernt werden muss. Aber auch um eine eventuelle Neubepflanzung zu ermöglichen oder ein landschaftlich harmonisches Bild zu erzeugen. Durch den Einsatz moderner Frästechnik schaffe ich auch hier komplette Lösungen – inklusive der fach- und umweltgerechten Entsorgung aller Abfälle.

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Obstbaumschnitt

Regelmäßige fachgerechte Pflegemaßnahmen sind unerlässlich damit Ihre Obstbäume gesund wachsen, prächtig gedeihen und um Ihnen alle Jahre wieder eine reiche Ernte zu bescheren. Ich berate Sie gern zur richtigen Pflege von der Wurzel über den Stamm bis zur Krone und führe selbstverständlich alle dafür erforderlichen Arbeiten aus.

Anhand der mir bekannten Reifezeiten und Lagereigenschaften der Früchte kann ich die für Sie interessantesten Sorten aus einer schier unerschöpflichen Sortenvielfalt auswählen und empfehlen. Auf Wunsch nehme ich auch Veredelungen vor – etwa, um alte Sorten zu sichern und zu bewahren oder seltene und exotische Sorten anzubauen.

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Heckenschnitt

Auch eine Hecke benötigt Pflege und einen professionell ausgeführten Schnitt um weiterhin gesund zu gedeihen.

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Gartenpflege

Alles rund um Ihren Garten. Von der Baumbepflanzung über Rasenpflege und Rasenschnitt, Obstbaumpflege bis zur Wurzelentfernung biete ich alles damit Sie Ihren Garten unbeschwert genießen können.

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Regenrinnen - Reinigung

Regenrinnen verstopfen mit der Zeit, ob durch Blätter oder Schlamm. Um die einwandfreie der Regenrinne wieder zu gewährleisten muss diese hin und wieder gereinigt und von Unrat befreit werden.

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Wissenswertes

Baumkrankheiten:


Eichenprozessionsspinner

Seit einigen Jahren vermehrt sich der Eichenprozessionsspinner in einigen Landkreisen und kreisfreien Städten im Land Brandenburg sehr stark. Die Klimaveränderung mit wärmeren und trockeneren Sommern kann dazu führen, dass die Populationsdichte weiter zunimmt und das Ausbreitungsgebiet größer wird. Das gesundheitsschädigende Potenzial der Eichenprozessionsspinnerraupe wird von Experten als sehr hoch eingeschätzt. Außerdem bevorzugt der wärmeliebende Nachtfalter zur Eiablage frei in der Sonne stehende Eichen zum Beispiel in Grünanlagen oder Parks, Sportplätzen und Schwimmbädern und an Waldrändern, also Gebiete, in denen sich Menschen gern aufhalten. Deshalb können Maßnahmen zum Schutz der Gesundheit der Bevölkerung bereits bei einer nicht den Eichenbestand gefährdenden, geringeren Populationsdichte notwendig werden.

Gesundheitsgefährdung

Die Dringlichkeit einer effektiven Bekämpfung geht nicht in erster Linie von den Schäden am Baum aus. Von einem einmaligen Raupenfraß - mag er auch noch so intensiv stattfinden - erholt sich eine vitale Eiche wieder. Erst wenn sich bei einem wiederholten Befall durch den Eichenprozessionsspinner sekundäre Schädlinge auf dem geschwächten Baum einfinden, gerät eine Eiche in ernsthafte Bedrängnis. Sehr viel ernster zu nehmen ist die gesundheitliche Gefährdung für Mensch und Tier, die von den Brennhaaren der Raupen ausgeht. Beginnend mit dem dritten Larvenstadium, enthalten die hohlen Brennhaare ein Eiweißgift. Dieses Gift löst allergische Reaktionen aus, wie Hautausschlag, Augenreizung, Schwindel oder Fieber, bis hin zum allergischen Schock. Da die brüchigen Haare zusätzlich durch den Wind verbreitet werden, gelangen sie in die Atemwege, wo sie Asthma oder Bronchitis verursachen. Verstärkend kommt hinzu, dass die Haare ihre Toxizität über Jahre hinweg behalten. Somit kumuliert die Infektionsgefahr mit jedem Jahr, wenn der Thaumetopoea processionea nicht bekämpft wird.


Die Rosskastanien-Miniermotte Cameraria ohridella

Der nachstehende Text und die Abbildungen sind im Rahmen des HAM-CAM-Projektes (Hamburger Cameraria Projekt) entstanden. Rosskastanien zählen zu den auffälligsten und beliebtesten Straßen- und Parkbäumen. Aber in den letzten Jahren geben vor allem die weißblühenden Rosskastanien (Aesculus hippocastanum) schon im Sommer ein trauriges Bild ab, ihre Blätter sind fleckig oder bereits braun und fallen ab. Übeltäter ist die Rosskastanien-Miniermotte (Cameraria ohridella), die erstmals 1984 in Mazedonien nachgewiesen wurde. Mit dem Fern- und Güterverkehr hat sie sich Jahr für Jahr weiter verbreitet, was ihr den Spitznamen 'Trampermotte' eingebracht hat. Es muss mit ihrer weiteren Ausbreitung gerechnet werden.


Der Asiatische Laubholzbockkäfer Anoplophora glabripennis

Der nachstehende Text und die Abbildungen stammen von der Forstl. Bundesversuchsanstalt und Waldforschungszentrum in Wien. http://bfw.ac.at/

Der asiatische Laubholzbockkäfer (ALB) gilt zurzeit als gefürchtetstes holzzerstörendes Insekt und wurde im Juli 2001 erstmals in Europa an Ahornbäumen in Braunau am Inn (Oberösterreich) entdeckt. Die Heimat des ALB ist Asien (China, Korea, Taiwan). Wahrscheinlich wurde der Käfer von dort mit befallenem Verpackungsholz eingeschleppt. Seine im Stamm verschiedener Laub-bäume fressenden Larven verursachen nach 1-2jähriger Entwicklung das Absterben der Bäume. Seine Wirtsbäume sind in China Pappelarten (P.nigra, P.deltoides.), Weide, Ahorn, Erle, Apfel, Mehlbeere, Platane, Kirsche, Birne, Robinie, Sophora und Ulme. In den USA tritt er besonders an Ahornarten und Rosskastanie auf, aber auch an Birke, Esche, Mehlbeere, Tulpenbaum, Pappel und Weide. Der Käfer ist schwarz mit unregelmäßig verteilten weißen Flecken und langen, schwarzweißen Fühlern (bei Männchen ca. 2,5fache Körperlänge, bei Weibchen ca. 1,3fach). Gegenmaßnahmen Bei einem erkannten Befall ist wegen der unkalkulierbaren Risiken zu überlegen, alle Laubbäume im Umfeld der Befallsstelle prophylaktisch zu fällen und das Holz zu schreddern. Da der Käfers nicht sehr weit fliegt, besteht so die hoffnung, die Ausbreitung zu unterbinden.

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